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Kann man einer Webseite vertrauen? Das ist eine der zentralen Fragen, die man sich stellen muss, bevor man Daten über sich oder andere preis gibt. Daten sind zum Beispiel, der eigene Name, Geburtsdatum oder gar die Telefonnummer. Noch mehr Vertrauen sollte eine Webseite haben der man Geld gibt, wie zum Beispiel die Buchung einer Reise (z.b. Artikel) Hier einmal ein paar Kriterien die Vertrauen schaffen..... 1) Bekannte Marke / Reputation Ist es eine bekannte Seite im Internet (eBay, Facebook, Google, Bild.de) oder eine Seite von der man noch nie etwas gehört hat? Bei letzterem empfehle ich eine kurze Webrecherche z.B. mit Google über die jeweilige Seite. 2) Starke Registration Mein Favorit des Vertrauens ist eine Starke Registration. Je stärker eine Seite die Identität Ihrer User checkt, desto mehr kann ich darauf Vertrauen, dass sich die User an die Seitenregeln und Gesetze halten. Banken z.B. würden nie einen Kunden zulassen, ohne ihn z.B. durch PostIdent oder persönlichen ID Check zu überprüfen. Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es Seiten, die jeden auf die Seite lassen, ohne wirklich zu überprüfen, ob es die Person, die sich versucht zu registrieren, wirklich gibt. Die meisten von gerade jungen Internet Firmen haben fast nur Wachstumsziele (d.h. Anzahl von Neuregistrierungen). Registrationschecks jedoch kosten Geld und senken die Anzahl der neuen User. Ob die neuen User wirklich existieren, ist vielen Webseiten am Anfang gerade egal. Später wundern sie sich dann, dass viele Schurken mit falschen oder geklauten Identitäten auf der Seite Unsinn treiben und somit das Vertrauen der User in die Plattform und somit den Uservalue senken. Dabei gibt es eine sehr große Anzahl von Registrationschecks die einfach und kostengünstig gemacht werden kann. Beispiele für Registrationmethoden sind:
· Email Validierung · SMS Check · Captcha Challenge · Schufa Validierung · Brief Pin Zusendung · 1ct Banküberweisung mit Pin Jede dieser Registrationsmethoden hat Vor- und Nachteile in Bezug auf Registrationsstärke, Kosten und Usability. Aber für mich gilt, je stärker die Registration, desto mehr vertraue ich der Seite. 3) Impressum vorhanden und Firma im Inland registriert Das ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, und man riskiert eine Abmahnung, wenn man es nicht hat. Dennoch finden sich heute noch einige Webseiten, die über kein Impressum verfügen. Wenn ein Impressum vorhanden ist, sollte man sich die Person und die Firma mal genauer anschauen. Gibt es sie wirklich? Ist sie im Inland oder in einem Land, das man noch nie gehört hat? Eine kurze Google-Suche gibt hier schnell Aufschluss.
4) Kontaktmöglichkeit per Telefon Wenn man jemand anrufen kann, dann schafft das immer ein gewisses Grundvertrauen. Jedoch Vorsicht vor den virtuellen Internet Telefonnummern. 5) Touch and Feel Auch wenn die Gauner Seiten immer besser werden. Wenn eine Seite total unaufgeräumt ist, Werbung überall (am besten noch mit Sex Photos) und eine Domain im Nirgendwo, dann würde ich beten, dass nicht jetzt schon ein Virus auf der Platte ist ;-). 6) Sprache in Foren und Blogs Wie ist der erste Eindruck vom Umgangston in den Foren und Blogs. Heißen die alle nur AAAaaaa, Pamela Anderson, Gina Lisa und AASFQEW? Beschimpfen die sich alle nur? Dann ist es doch wie im wirklichen Leben, d.h. man sollte evtl. etwas vorsichtiger sein. Das sind mal unsere ersten Vertrauenskriteren .... Natürlich besteht hier kein Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind erste Indizien. Für mehr Ideen oder Anmerkungen bin ich immer dankbar. |