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Autokauf im Internet PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Tobias Jaeger   
Dienstag, 29. Juli 2008 um 21:10

Da viele Betrüger ihr Unwesen im Internet treiben und auch auf Autoverkaufsbörsen aktiv sind, ist beim Kauf eines Autos im Internet besondere Vorsicht geboten.
Grundsätzlich lassen sich hier zwei verschiedene Arte des Betrugs unterscheiden:

  1. Lockangebote mit denen eine Gebühr oder Vorrauszahlung ergaunert werden soll,
  2. Klassische Betrugsangebote, bei denen das Fahrzeug versteckte Mängel hat oder sogar gestohlen wurde

Im Folgenden soll das erste Beispiel genauer erläutert werden.

Bei Auslandsschecks, z.B. von Western Union oder MoneyGram, muss man vorsichtig sein. Es wird vorgetäuscht, man hätte aus Versehen einen zu hohen Betrag (zum Beispiel € 10.000.- anstatt € 1.000.-) per Auslandsscheck überwiesen und wird nun gebeten den zuviel überwiesenen Betrags (in diesem Fall € 9.000) zurück zu buchen.

Auch wenn Personen im Ausland sitzen, muss man beim Kauf eines Autos vorsichtiger sein, insbesondere dann, wenn sich falsche Aussagen in der Anzeige befinden. Ein Beispiel hierfür wäre, dass das zu verkaufende Auto mit "Linkssteuer" nicht in England oder der UK gefahren werden darf. Das ist natürlich Unsinn. Ebenfalls sind Telefonnummern wie +44 70 nicht wirklich glaubhaft, da es virtuelle Nummer sind, die in die ganze Welt weitergeleitet werden können.

Es gibt Ausreden, bei denen der Verkäufer versucht einem direkteren Kontakt als dem Email-Verkehr aus dem Weg zu gehen. Da kann es schon mal zu Ausreden wie einer "Hals OP" oder ähnlichem kommen. Wenn man also den Verkäufer zu keiner Zeit telefonisch erreichen kann, (busy person) dann ist dies schon äußerst fragwürdig.

Falls auf ein Inserat in deutscher Sprache eine englische Antwortmail folgt, ist höchste Vorsicht geboten. Man sollte in diesem Fall von einem Kauf/Verkauf absehen.

Es soll auch fiktive, tatsächlich nicht existierende, Versandfirmen geben, welche haupsächlich versuchen, Geld per Vorabbezahlung zu ergaunern und anschließend keine Lieferung tätigen.

Ebenfalls soll es Internetbezahlsysteme geben, über die eine Abwicklung nicht sicher sein soll und der Geldtransfer platzt.

Weitere Indikatoren, bei denen man sehr skeptisch sein sollte:

  • Käufer, die auf einen schnellen Vertragsabschluss drängen
  • Bezahlsysteme?, Scheck
  • Kauf mit Auslandsbezug, → Auto in Deutschland
  • Falsche Aussagen (left handed car in UK nicht zulassungsfähig, etc.)
  • Verkäufer → "busy person"
  • deposit (Engl. für Anzahlung)
  • fiktive Versandfirmen
  • +44 70 Telefonnummern
  • sehr schlechtes Englisch
  • fiktive Autohäuser

--> Mit den genannten Beispielen wollte ich einen Anfang machen und meine ersten Ergebnisse aufzeigen. Wenn jemand noch ähnliche oder andere Fälle kennen sollte, wäre ich sehr dankbar, wenn diese hier gepostet werden.

 

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